Weingut 5
Zwei Quereinsteiger, ein Hektar Steillage, zwei Pinots von Weltrang:
Weingut 5 über den Mut, ohne Ausbildung Spitzenwein zu machen
Es beginnt mit fünf Freunden, ein paar Flaschen Bordeaux und der Schnapsidee, selbst Wein zu machen. Zwanzig Jahre später sind von den fünfen noch zwei übrig: Ein Architekt und ein Fotograf aus Frankfurt, die im steilsten Eck des Rheingaus zwei Pinot Noirs keltern, die in Blindproben gegen die ganz großen Namen mithalten. Kein Weinbaustudium, keine Ausbildung, dafür ein kompromissloser Anspruch: nur Qualität, nur Handarbeit, nur das Beste, was Boden und Trauben hergeben. Ein Gespräch über Learning by Doing, Trockenmauern im Naturschutzgebiet und die ältesten Weinberge des Rheingaus.

Man muss mit dem Herzen rangehen, nicht mit dem Kopf. Wenn man nicht dafür brennt, kann man es auch sein lassen.
Weingut 5 · Balzer & Hansel
Fünf Freunde, ein Name und zwei, die geblieben sind
Fangen wir gleich beim Namen an, der bringt einen ja zum Schmunzeln: Wie kommt ein Weingut zu dem Namen „Weingut 5″? Das ist alles andere als klassisch; die meisten heißen Schloss Soundso oder Klosterhof Irgendwas.
Wir waren fünf Freunde, die das angefangen haben – einfach, weil wir uns für Wein interessiert haben. Von den fünfen sind heute noch zwei übrig, die anderen drei sind abgesprungen, weil es zu viel Arbeit wurde. Aus der Erinnerung an diese Anfangszeit und weil die alten Freunde manchmal noch mithelfen, ist der Name geblieben: Weingut 5.
Wie fing das konkret an? Fünf Freunde beschließen ja nicht einfach beim Abendessen, ein Weingut zu gründen.
So ungefähr war es aber. Wir sind alte Freunde, haben über Jahre zusammen Bordeaux subskribiert und immer gute Rotweine getrunken. Irgendwann kam einer auf die Idee: Ein Freund von einem Freund hat im Rheingau 300 Quadratmeter Weinberg, wollen wir das nicht zusammen machen? Wir haben gesagt: Machen wir nebenbei. Der eine ist Fotograf, ich bin Architekt, die anderen kamen aus Werbeagenturen. Einer hatte mal ein bisschen Weinbau studiert, aber auch nicht richtig. Nach dem ersten Jahr war für Thomas und mich (Andi) klar: Wenn wir das machen, dann richtig. Wir haben angefangen, Stück für Stück dazuzukaufen und da sind die anderen, die noch kleinere Kinder hatten, schnell abgesprungen. Seitdem sind wir zu zweit.
Zwei Pinots, die man blind erkennt
Ihr kamt vom Rotwein-Trinken: War von Anfang an klar, dass es Rotwein werden soll? Und wie seid ihr ausgerechnet beim Pinot Noir gelandet?
Wir sind extreme Rotwein-Menschen, haben immer Bordeaux und große Rotweine probiert, etwas anderes kam für uns nie infrage. Und beim Pinot Noir war es im Grunde naheliegend: Wir sitzen am äußersten westlichen Ende des Rheingaus, genau an der Nahtstelle zwischen Rüdesheim und Assmannshausen, dort, wo der Rhein von der Ost-West- in die Nord-Süd-Richtung knickt. Assmannshausen ist ein reines Rotweingebiet, dort stehen 100 Prozent Pinot Noir. Schon die Mönche, ob Zisterzienser oder Benediktiner, haben im Burgund und im Rheingau dieselbe Traube angebaut. Für uns wäre etwas anderes als Spätburgunder völlig unmöglich gewesen.
Gab es einen Moment, in dem aus dem Nebenbei-Projekt der Anspruch wurde, wirklich Spitzenwein zu machen?
Ja, eine einzige Flasche. Ich hatte den Weinmacher des Assmannshäuser Weinguts August Kesseler angerufen, weil ich einfach mal vorbeikommen wollte. Er drückte mir eine Flasche Höllenberg in die Hand und sagte: Probiert den mal. Thomas und ich haben sie zu Hause aufgemacht und der Wein war so sensationell, dass uns klar war: Wenn das hier möglich ist, dann gibt es auch für uns die Chance, etwas richtig Gutes zu machen. Von dem Tag an war unser Anspruch: nur Qualität. Nur die besten Trauben, die besten Klone, mit allem, was uns möglich ist, das Beste herausholen. Wein ist am Ende auch nur ein Handwerk, wenn man es mit Liebe macht und Vollgas gibt, kriegt man es hin.
Heute habt ihr zwei Weine im Sortiment, beide Pinot Noir. Was unterscheidet sie?
Es gibt zwei Lagen: den Assmannshäuser Frankenthal und den Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels. Der Frankenthal ist eine relativ große Fläche, dort stehen unter anderem tausend Quadratmeter mit Reben aus den Siebzigern, alter Wein, eher der weichere, geschmeidigere, zugänglichere Typ. Der Berg Kaisersteinfels war lange der Wein, in den wir bewusst mehr Intention gesteckt haben, weil wir ihn komplett selbst angepflanzt und jede Rebe kontrolliert haben. Inzwischen sind beide auf demselben, sehr hohen Qualitätsniveau: sie unterscheiden sich nur noch im Geschmack, nicht mehr in der Klasse. Witzigerweise gefällt uns gerade der Frankenthal zum ersten Mal einen Tick besser.
Ihr sagt, eure Weine haben eine eigene Handschrift.
Ich behaupte, ich erkenne unseren Wein blind heraus aus französischen oder Schweizer Pinots. Wir haben oft Blindproben gemacht, gegen richtig große Häuser, und schwammen immer auf dem Niveau mit. Aber unseren konnte ich jedes Mal identifizieren. Der 2022er Berg Kaisersteinfels hat bei Falstaff 96 Punkte bekommen, das ist bei hundert möglichen ziemlich weit oben.

Im Shop taucht noch ein dritter Wein auf, einfach „PN“ genannt. Was hat es damit auf sich?
Das ist ein Pinot Noir aus drei Jahrgängen 2019, 2020 und 2021. Drei Jahre, die jedes für sich schwierig waren: Der 2020er hatte zu viel Alkohol, der 2019er zu viel Säure, und 2021 kamen aus dem ganzen Gebiet nur hundert Liter heraus, weil Peronospora, Oidium, Rehe und Dachse zugeschlagen haben. Das ist wirklich harte Arbeit gegen die Natur. Wir haben die drei Jahre dann miteinander verschnitten. Heraus kam ein wunderbar süffiger Trinkwein, den wir günstiger angeboten haben, und der war dann auch schnell weg.
Wie baut ihr die Weine aus, noch klassisch im Barrique?
Im Schnitt vierzehn Monate im Holz, aber wir sind mittlerweile weg vom kleinen Barrique. Heute nutzen wir große 600-Liter-Fässer, die schon mehrfach belegt waren. Wir wollten den Eichenton, diesen Barrique-Ton, zurücknehmen, damit er nicht im Vordergrund steht, sondern den Wein nur noch ganz sanft trägt. Stattdessen wollten wir die typische Pinot-Frucht stärker herausarbeiten. Ein reines Barrique ist für uns einfach zu viel Holz.
Der Wein reift also lange im Faß, wie lange darf so eine Flasche bei mir zu Hause liegen?
Lange. Unsere Weine sind sehr langlebig angelegt, fast ein bisschen altmodisch. Wir haben neulich einen 2012er getrunken – sensationell. Der 2014er schmeckt heute noch jung. Fünf bis sieben Jahre sind überhaupt kein Problem, eher mehr: Wenn man sie liegen lässt, hat man später noch mehr von ihnen. Wer es ganz auf die Spitze treiben will, fragt nach einer Magnum. In der großen Flasche reift der Wein noch einmal anders, langsamer und tiefer. Davon gibt es allerdings nur eine Handvoll und nur auf Anfrage.
Weinempfehlungen: drei Flaschen aus dem steilsten Eck des Rheingaus
1. Assmannshäuser Frankenthal
Der weichere, geschmeidigere der beiden Pinots, gewachsen unter anderem auf tausend Quadratmetern mit Reben aus den Siebzigern. Zugänglich, fein, mit einer Handschrift, die man inzwischen blind erkennt. Aktuell der heimliche Liebling der beiden Winzer.
2. Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels
Der Wein, in den über Jahre die meiste Intention floss, komplett selbst angepflanzt, jede Rebe kontrolliert. Der 2022er holte 96 Falstaff-Punkte. Ein Spätburgunder, der in Blindproben mit den ganz großen Häusern mitschwimmt.
3. Magnum & Doppelmagnum (auf Anfrage)
Nur in kleinster Stückzahl und nur auf Anfrage: In der großen Flasche reift der Pinot noch einmal anders: langsamer, tiefer, eindrucksvoller. Eine Rarität für Sammler, für die man sich fast „qualifizieren“ muss.
Mit null Ahnung und ganz viel Herzblut
Was mich umtreibt: Andere Winzer haben jahrelang gelernt, waren zur Ausbildung im Burgund. Ihr seid Architekt und Fotograf. Wie bringt man sich das alles bei?
Gar nicht, jedenfalls nicht auf der Schulbank. Wir machen alles selbst und haben keine Ausbildung. Wir haben durchs Machen gelernt, wie es geht: Learning by Doing. Im Rheingau wurden wir erstaunlich freundlich empfangen, weil wir keine Konkurrenz im eigenen Gebiet waren: Die Frankfurter, die sich Weinberge kaufen und mal Wein machen wollen, das fanden viele eher skurril. Aber man hat uns immer Tipps gegeben. Peter Jakob Kühn hat sich unseren Boden angeschaut und gesagt: toller Boden, holt euch im Burgund die richtigen Klone. So kamen wir von einem Tipp zum nächsten und haben uns langsam reinlaviert.
Was braucht es, damit so ein wahnwitziges Projekt funktioniert?
Man muss mit dem Herzen rangehen, nicht mit dem Kopf. Jeder sagt einem: wirtschaftlich völliger Unfug und ohne es je gelernt zu haben, könnt ihr das sowieso nicht. Aber wenn man nicht dafür brennt, kann man es auch gleich sein lassen. Das gilt am Ende für jeden Beruf, ob als Fotograf, als Architekt oder eben im Weinberg.

Ein Hektar Steillage, Stück für Stück erkämpft
Während ihr euch das alles selbst beigebracht habt, ist parallel der Weinberg gewachsen. Aus den anfänglichen 300 Quadratmetern wurde euer heutiges Weingut. Wie kam das Stück für Stück zusammen?
Wir haben uns aus diesen 300 Quadratmetern immer kleine Parzellen dazugekauft, am Ende von etwa 35 Familien, eine sogar in der Zwangsversteigerung, bis wir gut einen Hektar zusammen hatten. Das waren alles aufgegebene Weinberge, reine Steillagen, die niemand mehr wollte, weil sie sich nur mit der Hand bewirtschaften lassen. Heute gehört uns alles selbst: unser Boden, unser Wein, nichts gepachtet.
Ein Hektar und wirklich alles Handarbeit?
Alles. Bei uns sind es reine Steillagen, wir kommen mit keinem Traktor den Hang hoch, der würde es schlicht nicht schaffen. Wir laufen mit unseren Beinen hoch. Anfangs mit der Rückenspritze – fünfzehn Liter auf dem Rücken, den steilen Berg rauf und runter, später mit einer motorbetriebenen Spritze, deren schweren Schlauch man trotzdem hochschleppen muss. Es ist richtig harte Arbeit, aber sehr sportlich.

Naturschutzgebiet und die ältesten Weinberge im Rheingau
Eure Weinberge liegen in einem Naturschutzgebiet. Das macht das Anpflanzen sicher nicht einfacher.
Überhaupt nicht. Als wir zum ersten Mal richtig anpflanzen wollten, hieß es beim Weinbauamt: Eure Pflanzrechte gelten nicht im Naturschutzgebiet, in dem ihr sitzt. Die untere Naturschutzbehörde sagte: kommt überhaupt nicht infrage. Erst die obere Behörde meinte: Macht doch mal ein Konzept. Also haben wir uns eingelesen und eines geschrieben: Wir pflegen und erhalten die alten Trockenmauern. Die sind Weltkulturerbe, und in ihnen lebt eine ganze Fauna und Flora – und bauen dafür Wein an, um die Vegetation zu kontrollieren. Es hat fast ein Jahr und rund zwanzig Gremien gebraucht, vom Vogelschutzverein bis zum Naturschutzbund, bis wir loslegen durften.
Du hast vorhin den Namen „Berg Kaisersteinfels“ erwähnt – da steckt ja ein Kaiser drin.
Das ist das, was man wirklich erzählen sollte: Wir bewirtschaften mit die ältesten Weinberge im Rheingau. Der Sage nach saß Karl der Große drüben in seiner Pfalz in Ingelheim, sah, dass auf unserer Rheinseite der Schnee zuerst schmilzt, und ließ seine Mönche dort Wein anpflanzen. Daher kommt auch der Name Berg Kaisersteinfels. Und während die berühmte Lage weiter unten, der Schlossberg, in den Siebzigern flurbereinigt wurde (da wurde sogar Abraum von der Autobahnausfahrt untergemischt), sind unsere Weinberge seit Jahrhunderten unverändert. Sie wurden nie mit Kunstdünger belastet, weil sie jahrzehntelang als unwirtschaftlich galten und einfach brach lagen. Wir haben sie wieder aufgebaut.
Bio aus Überzeugung, aber ohne Siegel
Ihr arbeitet biologisch, werbt aber gar nicht damit. Auf der Website findet man kein Bio-Siegel. Warum nicht?
Wir machen es einfach, lassen uns aber nicht zertifizieren, denn sonst steht dauernd jemand von Demeter hinter einem und sagt: tu das nicht, tu dies nicht. Wir benutzen nur Spritzmittel, die im biologischen Weinbau erlaubt sind. Zum einen, weil wir im Naturschutzgebiet sind und das als Naturpflege verstehen. Zum anderen, weil wir so etwas grundsätzlich nicht im Wein haben wollen. Mir kann keiner erzählen, dass etwas, das den Boden so verbrennt wie beispielsweise Glyphosat, den Wein völlig in Ruhe lässt. Wir arbeiten nach biodynamischen Maßstäben, hängen es aber nicht an die große Glocke.
Klimawandel: einen Monat früher in zwanzig Jahren
Wer so nah an Boden und Rebe arbeitet wie ihr, bekommt Veränderungen vermutlich als Erster mit. Wie stark ist der Klimawandel bei euch inzwischen angekommen?
Sehr stark. Als wir anfingen, haben wir immer um den 10. Oktober gelesen, heute sind wir um den 9., 10. September dran – in zwanzig Jahren einen ganzen Monat nach vorn. Das führt einem den Klimawandel drastisch vor Augen. Für den klassischen Rheingau-Riesling wird es zunehmend kritisch, der mag es kühler; und ehrlich gesagt mag es auch der Pinot lieber etwas kühler.
Wenn es wärmer und damit trockener wird, liegt der Griff zur Bewässerung ja nahe. Wie haltet ihr es damit?
Bewusst nicht. Wer einen jungen Weinberg gleich bewässert, erzieht die Pflanze dazu, ihre Wurzeln oben zu lassen, weil ständig Wasser von oben kommt. Sobald dann mal keins kommt, geht die Rebe sofort ein. Wir wollen, dass die Wurzeln in die Tiefe gehen und sich ihr Wasser selbst holen.
Die Wärme bringt ja auch mehr Zucker in die Trauben. Wie entscheidet ihr heute, wann gelesen wird?
Wir schauen längst nicht mehr nur auf den Refraktometer und möglichst viel Oechsle, sondern wir gehen rein und probieren: wie aromatisch sind die Trauben, wie löst sich das Fruchtfleisch vom Kern. Diese physiologische Reife ist uns heute viel wichtiger als reiner Zucker.

Der 1. Mai im Weinberg
So ein Hektar Steillage ist ja reine Handarbeit und somit zu zweit kaum zu stemmen. Wer hilft euch bei den großen Aktionen wie dem Pflanzen oder der Lese?
Ja, das ist über die Jahre zu einem richtigen Happening geworden. Zwischen 2009 und 2012 haben wir am 1. Mai jedes Jahr achtzig Freunde aus Frankfurt eingeladen und an einem einzigen Tag 2000 Quadratmeter Weinberg bepflanzt. Die Leute waren total hungrig danach, das hat allen Spaß gemacht, mit allen Anfangsfehlern, die dazugehören. Heute sind es nicht mehr achtzig, sondern ein harter Kern von 15 bis 25 Leuten, die auch bei der Lese helfen. Wenn wir nicht pflanzen, machen wir am 1. Mai „Anpacktage“: Es gibt immer etwas zu tun im Weinberg, dann wird gehackt und nebenbei gegrillt.
Bei so viel Leidenschaft und Handarbeit drängt sich eine Frage auf: Trägt sich das Ganze nach zwanzig Jahren eigentlich selbst?
Es fängt langsam an, sich selbst zu tragen, aber reich wird man damit nicht. Wir machen es in erster Linie, um guten Wein zu machen, nicht, um davon zu leben. Überregional bekannt werden wir erst, seitdem wir vor gut anderthalb Jahren bei Falstaff und im Feinschmecker standen, das war quasi so etwas wie die Initialzündung.


Assmannshäuser Frankenthal
Der weiche, geschmeidige Pinot von alten 70er-Reben – fein, zugänglich, mit eigener Handschrift.

Rüdesheimer Berg Kaisersteinfels
96 Falstaff-Punkte (2022): der präzise, tiefe Pinot, der mit den ganz Großen mitschwimmt.
Weitere Weingüter
Mehr als ein Hobby: ein Stück Rheingau, das es so nur einmal gibt
Zwei Freunde, ein Hektar Steillage, zwei Pinot Noirs und eine Geschichte, die kein anderer erzählen kann. Was bei Weingut 5 als romantische Schnapsidee begann, ist nach zwanzig Jahren ein kompromissloses Qualitätsprojekt: Handarbeit am steilen Hang, alte Weinberge im Naturschutzgebiet, biodynamische Arbeit und Weine, die in Blindproben mit den ganz Großen mithalten.
Weingut 5 – Balzer & Hansel GbR
Gotenstr. 5-7
65929 Frankfurt am Main
Website: https://weingut5.de
Rebfläche: 1 Hektar
Besonderheit: Reiner Pinot Noir aus Steillagen im Naturschutzgebiet, biodynamisch, mit die ältesten Weinberge des Rheingaus

